Veranstaltungen

Informationsreise nach Ypern

 

Die Europa-Union Deutschland - Verband Brüssel - organisiert am Samstag, den 13. Juni 2020, für deutschsprachige Praktikantinnen und Praktikanten, junge Berufstätige und Mitglieder der Europa-Union eine Informationsreise nach Ypern.

Die Stationen der Fahrt werden der Besuch des Museums „In Flanders Fields“, ein Stadtrundgang in Ypern mit Besichtigung der Kathedrale, dem Saint George Memorial Church und Menenpoort sein. Im Anschluss werden wir nach Tyne Cot, dem größten Soldatenfriedhof des ehemaligen Commonwealth fahren. „In Flanders Fields - Ein Spiegel der Geschichte: Das wiedereröffnete „In Flanders Fields“ Museum konfrontiert den Besucher mit den Folgen des Ersten Weltkrieges. Es konfrontiert Alt und Jung mit dem Leben und dem Tod in der Frontregion Yperns. Es hält uns den Spiegel vor und lässt uns darüber nachdenken, wie wir mit unserer Vergangenheit und der aller anderen betroffenen Länder umgehen. Menschen kamen aus mehr als fünfzig verschiedenen Ländern und Kulturen, um am Krieg in Flandern teilzunehmen. Heute begrüßt das Museum folglich Besucher aus der ganzen Welt und konfrontiert sie mit dem globalen Charakter eines Weltkrieges, der vor 100 Jahren stattfand.“

Die Fahrt findet am Samstag, den 13. Juni 2020, ab 08:00 Uhr (Abfahrt pünktlich) bis ca 19.30 Uhr statt. Abfahrt ist in der Rue Wiertz (vor der Landesvertretung Bayern).

Der Teilnahmebeitrag beträgt 26 Euro einschließlich Bustransfer, Reiseleitung und Eintritt ins Museum und muss zehn Tage nach Ihrer Anmeldung auf folgendes Konto überwiesen werden: Europa-Union Deutschland - Verband Brüssel, IBAN: BE 91 3630 2012 1476, BIC: BRUBEBB, Verwendungszweck: „Ypern 2020 - Ihr Vor- und Zuname“. Eine Barzahlung ist nicht möglich. Es stehen insgesamt 50 Plätze zur Verfügung, die nach dem „first-come-first-serve“ Prinzip vergeben werden. Sollten Sie kurzfristig verhindert sein, so steht es Ihnen frei, einen Ersatzteilnehmer zu schicken, eine Rückerstattung des Beitrages können wir bei Nichtteilnahme jedoch nicht vornehmen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

 

Am 11. November 1918 endete der größte und verheerendste Krieg, den die Welt bis dahin erlebt hatte und der das Gesicht Europas nachhaltig verändern sollte. An der flämischen Frontlinie standen sich die Kriegsgegner über vier Jahre in einem vernichtenden Stellungskrieg gegenüber. Ypern wurde außerdem zum Begriff für eine neue, grausame Art der Kriegsführung: in den Schlachtfeldern rund um die Stadt wurde das erste Mal in großem Umfang Giftgas eingesetzt. Dies fügte der ohnehin hohen Zahl der Todesopfer in wenigen Minuten einige Tausend hinzu.

 Der kanadische Feldarzt John McCrae verarbeitete die Schrecken des Krieges und den Verlust seiner Kameraden in dem Gedicht „In Flanders Fields“. Darin werden rote Mohnblumen erwähnt, die im Überfluss zwischen den Gräbern der Gefallenen und auf den Kriegsschauplätzen wachsen. In Großbritannien und weiteren Staaten des Commonwealth wurden die „poppies“ genannten Mohnblumen zum Symbol der Erinnerung an die im Krieg gefallenen Soldaten und an die Schrecken aller Kriege.

John McCrae: In Flanders Fields

 In Flanders Fields the poppies blow

Between the crosses, row on row,

That mark our place; and in the sky

The larks, still bravely singing, fly

Scarce heard amid the guns below.

 

We are the dead. Short days ago

We lived, felt sawn, saw sunset glow,

Loved, and were loved, and now we lie

In Flanders fields.

 

Take up your quarrel with the foe:

To you from failing hands we throw

The torch; be yours to hold it high.

If you break faith with us who die

We shall not sleep though poppies grow

In Flanders fields

Anmeldung zur Informationsfahrt nach Ypern


Datum:

Samstag, 13. Juni 2020, 08.00 bis 20.00 Uhr
 

Veranstaltungsort:

Ypern

 

 


HINWEIS: Bei dieser Veranstaltung werden Bild- und Tonaufnahmen gemacht. Diese werden zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet.
 

Anmeldeformular


Ihre Kontaktdaten werden im Zuge der Veranstaltung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben verarbeitet (erhoben und gespeichert) und nach Beendigung der Veranstaltung nach angemessener Frist gelöscht. Zum Nachweis für Förderer werden Name und Vorname für 10 Jahre gespeichert.